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Neues aus dem Verlag

Titel des Buches Was für eine bittere Zeit. Nach wie vor leben wir hier in einem Dorf bei Tscherkassy. Dank dem unglaublichen Kampfes- und Siegeswillen der Ukrainer und einer großen Solidarität befreundeter Staaten sind wir hier relativ sicher. Was jedoch in den besetzten Gebieten passiert, dafür gibt es keine anständigen Worte mehr. Wie oft habe ich auch hier im Blog von russischen Verbrechen und Greueltaten berichtet, von der niederträchtigen Art, wie die große Mehrheit dieses Volk tickt und sich elementar von den Ukrainern unterscheidet. Und wenn man tiefer in die Geschichte eintaucht, wird einem auch klar, warum es so ist. Es ist nämlich nur zu einem ganz kleinen Teil die Propaganda des Kremls, mit der man die Russen zu entschuldigen versucht. Das Problem steckt viel tiefer und ist viel älter. Die Entwicklung der Ukraine und des Moskowiter Reiches, aus welchem dieses Russland hervorgegangen ist, konnten unterschiedlicher gar nicht sein. Und mit meinem neuesten Werk bin ich dem auf den Grund gegangen und möchte es euch heute wärmstens empfehlen.

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geschrieben am: 19.11.2022

 

Mein erstes Buchprojekt: Wernyhora, der Seher in der Ukraine

Wie meine Leser wissen, interessiere ich mich sehr für die ukrainische Geschichte. Und bei der Suche nach Informationen zu den Hajdamakenaufständen, zu denen es nur recht dürftige Informationen gibt, stieß ich auf einen spannenden Roman aus dem Jahre 1843, geschrieben von dem polnischen Schriftsteller Michael Czaykowski. Er gibt die Ereignisse aus dem Jahre 1768 wieder, als es den großen Hajdamakenaufstand und das Blutbad von Uman gab. Und wie ich mich in das Buch vertiefte, traute ich meinen Augen nicht. Denn hinter diesen Aufständen im damals rechtsufrigen, polnischen Teil der Ukraine steckte niemand anderes als der Kreml! Und diese Art und Weise, wie sie mit Intrigen und Lügen die Bewohner jenseits der eigenen Grenzen gegeneinander aufbrachte, Waffen und Militär lieferte, erinnert so stark an die heutige Zeit und den hybriden Krieg Russlands gegen die Ukraine, dass ich von diesem Buch kurzerhand eine Abschrift anfertigte, die Schreibweise heutigen Lesegewohnheiten anpasste und als eBook und in gedruckter Form neu herausgab.

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geschrieben am: 15.06.2020

 


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