Neues aus dem Verlag

Titel des Buches Was für eine bittere Zeit. Nach wie vor leben wir hier in einem Dorf bei Tscherkassy. Dank dem unglaublichen Kampfes- und Siegeswillen der Ukrainer und einer großen Solidarität befreundeter Staaten sind wir hier relativ sicher. Was jedoch in den besetzten Gebieten passiert, dafür gibt es keine anständigen Worte mehr. Wie oft habe ich auch hier im Blog von russischen Verbrechen und Greueltaten berichtet, von der niederträchtigen Art, wie die große Mehrheit dieses Volk tickt und sich elementar von den Ukrainern unterscheidet. Und wenn man tiefer in die Geschichte eintaucht, wird einem auch klar, warum es so ist. Es ist nämlich nur zu einem ganz kleinen Teil die Propaganda des Kremls, mit der man die Russen zu entschuldigen versucht. Das Problem steckt viel tiefer und ist viel älter. Die Entwicklung der Ukraine und des Moskowiter Reiches, aus welchem dieses Russland hervorgegangen ist, konnten unterschiedlicher gar nicht sein. Und mit meinem neuesten Werk bin ich dem auf den Grund gegangen und möchte es euch heute wärmstens empfehlen.

 

Es gab vor tausend Jahren die Ära der Kyjiwer Rus, deren Fürstentümer ein mächtiges Reich im Osten Europas bildeten. Mit den Jahren und immer mehr Erben/Nachfahren der Fürsten wurde der Zusammenhalt immer schwieriger, und es war dann Mitte des 12. Jahrhunderts, als eine immer sichtbarere Sezession dieses Reiches begann und dieses immer mehr zerfiel. Die Ikonen der russischen Geschichte, Juri Dolgoruki, den man als Gründer Moskaus sieht, sowie sein Sohn Andrei Bogolubski legten den Grundstein für die Trennung der Kyjiwer Rus und eine Entwicklung der Fürstentümer, die unterschiedlicher nicht sein konnte. Als dann 1223 erstmals die Horden des Dschingis Khan in die Rus einfielen, war es das Ende eines großen Reiches, das über mehrere Jahrhunderte die Geschicke im Osten dominierte und sehr oft auch im restlichen Europa.

Diese frühe Geschichte ist in der Chronik des Nestors, einem kyjiwer Mönch und seinen Nachfolgern, sowie in anderen Chroniken und Schriften überliefert und es eröffnet dem staunenden Leser ein spannendes Bild dieser Zeit, voller Abenteuer, Anekdoten, Heldentum, Intrigen, Kämpfe um den Thron. Und das alles, ohne in das Reich der Phantasie eintauchen zu müssen.
Fast zwei Jahre habe ich an diesem Buch geschrieben, viele Quellen studiert und einbezogen, dazu verschiedene Karten erstellt und in der gedruckten Version auch Bilder eingesetzt, damit ein stimmiges und auch spannend zu lesendes Werk diese Zeit wieder aufleben lässt. Dabei blickte ich auch über den Tellerrand, zu den Nachbarvölkern und der im Kontext wichtigen Entwicklung im restlichen Europa. Und ich schaue auch, wie es zum Zerwürfnis zwischen Kyjiw und den Fürstentümern im Norden kam, aus denen später die Moskowiter hervorgingen. So viel sei verraten, es geschah durch Intrigen, Gewalt und Diebstahl, was bis heute das wahre Erbe Russlands ausmacht.

Das Buch endet wie die Chronik Nestors am Anfang des 13. Jahrhunderts. Die Geschichte ist da noch lange nicht zu Ende, die Arbeit an einer Fortsetzung hat schon begonnen. Das eBook und auch das gedruckte Buch sind ab sofort bei epubli erhältlich. In wenigen Tagen sollte es auch bei anderen Händlern (auch Amazon) erhältlich sein. Die gedruckte Version mit Hardcover kostet 29,99 Euro, das eBook 9,99 Euro.

Wer das eBook möchte und mit PayPal bezahlen kann, für den habe ich eine extra Ausgabe vorbereitet, zum selben Preis. Das Buch ist da ohne DRM-Schutz und in drei Versionen downloadbar. Als ePub, im Kindle-Format und als PDF, da sogar mit noch mehr Bildern als den normalen eBooks. Da ich hier die ganze Marge bekomme, wird die Hälfte des Betrages für die ukrainische Armee gespendet! Interesse? Schickt den Betrag in Höhe von 9,99 Euro bitte an paypal@ukraweb.com, ich schicke Euch den Downloadlink dann als Nachricht an Eure Paypaladresse. Da unser PayPal-Konto in der Ukraine angelegt wurde, funktionieren die »Buy now« - Buttons leider nicht.

Ich hoffe, das Buch findet euer Interesse, sagt es doch bitte weiter, das würde mich freuen. Viel Spaß beim Lesen, wünscht euch euer Jens aus Sahunikva.


 

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