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Zur aktuellen Situation und wie man helfen kann

Liebe Besucher, wie ich sehen kann, ist dieser Blog aktuell sehr gut besucht und ich erhalte von hier auch viel positives Feedback, Anteilnahme und Fragen, was man tun kann. Das freut mich und ich habe mir darüber ein paar Gedanken gemacht, was man neben der Solidarität mit den Kriegsflüchtlingen und humanitären Hilfslieferungen noch unternehmen könnte. Zuerst: wir sind ok! Wir leben zum Glück etwas außerhalb von Tscherkassy, haben jedoch auch regelmäßig Luftalarm, es gab auch schon Raketenbeschuss, nächtliche Ausgangssperre und Verdunkelung sind Teil des Lebens geworden. Jeder Tag ist eine Herausforderung. Die Emotionen wechseln fast minütlich zwischen Entsetzen, Staunen, Wut, Freude, Hilflosigkeit, Entschlossenheit, Trauer. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf!   » weiterlesen


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Zufällige Beiträge

Dieser Blog existiert nunmehr seit über 10 Jahren mit weit über 200 Artikeln. Geben wir den älteren Artikeln auch eine Chance, wieder entdeckt zu werden, hier nun 5 zufällige Artikel aus unserem Angebot.

 

Auswege

Es sieht nicht gut aus für Putin. Egal was passiert, ihm glaubt jetzt niemand mehr!* „Er sitzt in der Mausefalle“ sagte mir gerade ein Freund. „Man muss ihm einen Ausweg offen halten, wo er sein Gesicht nicht verliert“ meinen Diplomaten.

Das „Gesicht verlieren“ – eine Redewendung aus dem asiatischen Raum. Die Japaner haben das mit Harakiri gelöst. Nein, soweit muss und soll es nicht kommen. Aber wie wäre es denn mit einem offenen, ehrlichen Bedauern? Das würde von Größe zeugen! Und wie ich die Ukrainer kenne, sie würden ihm in Freundschaft sogar die Hand reichen.

Dann die Krim verlassen, Janukowitsch nach Den Haag ausliefern und selbst jetzt noch wäre Putin der Friedensnobelpreis sicher! Ganz im Sinne eines Nelson Mandela.

Herr Putin! Denken Sie nach! Streifen Sie endlich ihr postsowjetisches Trauma ab! Die Welt würde ihnen zu Füßen liegen!

* Betrifft Spekulationen, wonach verdeckte Spezialeinheiten Russlands auf der Krim seien und auf eigene Leute schießen würden, um den Krieg zu rechtfertigen



Beitrag vom 04.03.2014   

Sommernachlese 2014 Teil 1 - Garten und Tiere

Wie war der Sommer dieses Jahr bei uns? Nun, das Wetter war bilderbuchmäßig. Wir hatten keine langen Trockenperioden, Petrus »weinte« immer zur richtigen Zeit und nie zu lang. Einen kurzen Schreck hatten wir bei der Sturmnacht Ende Juni, ich berichtete. Da konnte ich mich ein paar Tage später wieder einmal über die Natur wundern. Der eine Nachbar hat nichts unternommen, um seinen Mais zu retten. Wozu auch, das ging von allein. OK, der Mais stand nicht mehr wie eine Eins, aber die Ernte war doch ganz normal bei ihm. Die kurze Regenperiode im September haben wir genossen, in Ruhe konnten wir uns auf den Endspurt vorbereiten. Und wir ließen uns da auch Zeit, den letzten Mais ernteten wir Anfang November.   » weiterlesen



Beitrag vom 25.11.2014   

„Typisch Ukraine?“ - die Ukraine von innen gesehen

In den mittlerweile 10 Jahren hier in der Ukraine habe ich einiges erlebt und beobachtet. Gerne bedient man sich ja gewisser Stereotypen. Schwaben und Schotten gelten als geizig oder wenigstens sehr sparsam, Holländer haben alle ein Wohnmobil und Schweizer machen jeden Tag Fondue und lutschen Ricola Kräuterbonbons. ;)

Gibt es ähnliches über Ukrainer? Mir fällt da jetzt nichts ein, aber gewisse Gemeinsamkeiten unter ihnen sind mir doch aufgefallen. Abweichungen bestätigen nur die Norm. Also, mit einem zwinkernden Auge, etwas sarkastisch manchmal, aber auch einem Fünkchen Wahrheit kommt hier meine kleine Top 10, was in der Ukraine besonders auffällig ist und die Menschen ausmacht:   » weiterlesen



Beitrag vom 26.04.2020   

Die tragische Geschichte der Kobzari, Lirniki und Banduristen Teil 2

Wie ich im ersten Teil schon andeutete, kommen wir jetzt zu einer sehr tragischen Seite in der Geschichte der Banduristen, welche Stalin erbarmungslos verfolgen lies. Viele Banduristen wurden ab den '20er Jahren verhaftet und sind spurlos verschwunden. Einige konnten das Land verlassen und gingen nach Amerika oder Kanada. Ungeheuerlich ist hingegen die Aussage des Komponisten Dmitri Schostakowitsch (1907-1975) in seinen Memoiren¹ :   » weiterlesen



Beitrag vom 04.02.2014   

Und schon wieder ist der »gelbe Monat« da

Der »gelbe Monat« – жовтень (schowtenʹ) – so heißt  im Ukrainischen der Oktober, weil sich die Blätter an den Bäumen gelb färben. Aktuell haben wir zwar noch ein tolles Wetter mit 20°C und mehr, das Jahr neigt sich jedoch unweigerlich dem Ende entgegen. Für einen ausführlichen Rückblick auf das Jahr 2019 ist es noch etwas zu früh, der kommt noch. Wie meine Leser aber wissen, ist im Winterhalbjahr bei mir etwas mehr Zeit für diesen Blog da und ich läute heute das Blog-Winterhalbjahr ein mit einem Ausblick auf das  Kommende.   » weiterlesen



Beitrag vom 19.10.2019   

 

Projekte

Geschichte der Ukraine

Ukraine Historie

Interessant, bewegend, tragisch – so könnte man die Geschichte der Ukraine beschreiben. In loser Folge habe ich schon zu dem ein oder anderen Thema etwas im Blog dazu geschrieben. Auf dieser Seite ist nun eine Zusammenfassung, weitere Artikel werden folgen.

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Die ukrainische Sprache lernen

Die ukrainische Sprache

Es ist nicht nur das kyrillische Alphabet, welches vom erlernen dieser Sprache abschreckt. Ich bin immer noch am Lernen - und ja, ich tue mich selbst schwer mit dem Ukrainischen. Aber da muss ich noch durch und zu dem ein oder anderen Gebiet teile ich meine Erkenntnisse mit den besuchern von Ukraweb.

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Die Oblaste/Verwaltungsbezirke der Ukraine

Die Oblaste / Verwaltungsbezirke der Ukraine

Deutschland hat seine Bundesländer, die Schweiz ihre Kantons, die Ukraine ihre Oblaste. Eine Übersicht und viele Infos hatte ich schon vor längerer Zeit zusammengetragen. Nun wird es Zeit für eine Aktualisierung. Und hier lasse ich mir gerne helfen! Interesse an einer Mitarbeit? Dann schreibt mir bitte.

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