Auflistung aller Blogartikel

Problemlösung auf Ukrainisch (1)

03.11.2011

Die Geburtsraten sind natürlich auch in der Ukraine unterschiedlich. Und speziell bei uns im Dorf ist der Jahrgang 2003 besonders stark gewesen. Das gab dann bei der Einschulung natürlich ein Problem, da die Klasse zu stark war und es an Räumlichkeiten und Lehrkräften mangelte. Aber man fand eine Lösung. Der Unterricht findet für diesen Jahrgang in 2 Schichten statt! Die eine Klasse hat im ersten Halbjahr von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr Unterricht und die andere von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Nach den Winterferien wird getauscht. Von irgendwelchen Protesten seitens der Eltern, Kinder oder Lehrer ist mir nichts bekannt. Hallo Frau Schavan, würde das nicht auch in Deutschland einige Probleme lösen? ;)   » weiterlesen

Natürliche Anbauweise macht Spaß

01.11.2011

Minimaler Einsatz von Chemie, Naturdünger und dann das Gemüse wachsen lassen, wie es eben will. Das kann durchaus lustig sein, wie nebenstehende Karotte beweist. ;)


Unsere Lieblinge: Irma und Emma (2)

31.10.2011

Und dann ist ja noch Irmas beste Freundin: Die Ziege Emma

Wir hatten Irma gerade eine Woche, sie hat sich gut eingelebt und schon die ein oder andere Sandale zerbissen, da bekamen wir das Angebot, für 10 Euro eine junge Ziege zu erwerben. Ich hatte ja eine tierische Freundin. Und meine Frau? Klar, sie bekam die Ziege. Und ein Name war schnell gefunden, Emma oder wie meine Frau sie nennt: Emmutschka.    » weiterlesen

Unsere Lieblinge: Irma und Emma (1)

31.10.2011

Habe ich schon erzählt, dass es auf dem Dorf keine Klingeln gibt? Ich habe diese technische Errungenschaft noch nirgends erblickt. Wirklich! Und ich habe auch noch keinen Hof ohne Hund gesehen. Oh, und da gibt es ja so viele. In mancherlei Grundstücken kläffen oft auch mehr als einer, sobald man sich dem Grundstück nähert. Und was für welche! Von bisslustigen, kleinen, fiesen Ratten bis zu sanftmütigen, halben Kälbern - da ist alles und in fast allen Farben dabei.

Rassen? Da kenne ich mich nicht aus. Ich bin mir aber in einem sicher: Sollte ein ernsthafter Artenforscher sich einmal in die Ukraine verirren, er hätte helle Freude an seiner Arbeit.    » weiterlesen

Ukrainische Küche: Borschtsch

02.10.2011

Bei vielen ukrainischen Familien ist Suppe täglich auf dem Speiseplan. Und der Borschtsch ist ein traditionelles, ukrainisches Gericht und nach wie vor die Suppe schlechthin.  Wenn wir Millas Tante besuchen ist auch immer die erste Frage „Wollt Ihr einen Teller Borschtsch?“ und selten sagen wir nein, denn der schmeckt einfach göttlich. Dabei gibt es für Borschtsch kein Einheitsrezept. Regional und saisonal kann die Zubereitung sehr variieren. Ich beschreibe heute einmal das Grundrezept meiner Frau und zeige dann einige Variationsmöglichkeiten auf.   » weiterlesen

Erste Leseranfrage und Klarstellung

28.09.2011

Eben bekam ich eine Leserfrage per Mail herein, die ich doch gleich beantworten möchte. Eine Dame (sie wünscht anonym zu bleiben) schrieb mir:

Hallo, ich habe in Ihrem Blog gelesen und bin richtig wütend. Wie können Sie die Ukraine so lebenswert beschreiben, wo doch dieses Land in Kriminalität und Korruption erstickt und wo es sogar Kinderprostitution gibt? Viele Menschen sind dort so arm und wissen nicht, was sie morgen essen sollen! Haben Sie nicht mitbekommen, was mit der Julia Timoschenko passiert? Warum schreiben Sie nicht darüber? So etwas ist doch unverantwortlich!   » weiterlesen

Versorgung in der Ukraine – Der Basar

28.09.2011

Die handgefertigte Besen funktionieren prächtigDer globale Markt ist auch in der Ukraine angekommen. Wir haben bis auf Kleinigkeiten bisher kaum etwas vermisst. Natürlich gibt es wie in Deutschland die großen „Fresstempel“, monströse Baumärkte und wer das vermissen würde, auch die Hamburgerbude mit dem „gelben M“ ist in größeren Städten zu finden. Das „Erlebnis Einkauf“ ist jedoch vielfältiger als man denken mag. Es gibt noch das, was viele als „Tante Emma-Laden“ kennen und es existieren im Dorf und der Stadt noch Basare mit einem lebhaften Privathandel. Omas verkaufen dort ihr selbst angebautes Obst und Gemüse, viele Kleinhändler bieten vom Traktor bis zum Spatenstiel alles Erdenkliche feil.   » weiterlesen

Cherwona Sloboda - Ein Dorf zieht um

20.09.2011

Will der Reisende von Kiew nach Tschigirin oder weiter nach Krementschuk, so kommt er nach einer zweieinhalbstündigen Fahrt durch endlos scheinende Felder und kleine, beschauliche Dörfer direkt an den Dnepr. Der Dnepr! Mit über 2200km Länge ist er Europas drittgrößter Fluss, nach Wolga und Donau. Und wer sich die Liste der längsten Flüsse auf der Erde anschaut, sieht ihn gemütlich in einer Reihe mit dem Ohio, Arkansas- und dem Colorado-River in Amerika stehen. In den Waldaihöhen, nur 200km von Moskau entfernt, beginnt der lange Weg durch Russland, Weißrussland und die Ukraine – bis er im schwarzen Meer sein Ziel erreicht.

Heute stehen wir an seinem linken Ufer und sehen auf der anderen Seite, in 12km Entfernung, die Silhouette von Tscherkassy. Die Fahrt geht weiter. Sechzehn Kilometer geht es nun neben dem Bahngleis über den gewölbten Damm und dann über die 1km lange Stahlbrücke hinein in die Stadt. Schaut man während der Fahrt einmal nach Osten, entsteht der Eindruck, an einem Meer zu sein. Nicht zu unrecht sagt man hier im Sommer „Wir gehen ans Meer schwimmen“. Denn was wir hier sehen, ist der riesige Stausee des Krementschuker Staudamms.   » weiterlesen

Ein Streifzug durch unser erstes Gartenjahr

16.09.2011

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, haben wir nun die Möglichkeit, uns in vielen Teilen selbst zu versorgen. Wir haben hier ein sogenanntes Kontinentalklima. Das heißt: schöne Sommer und harte Winter. Der letzte Winter – unser Erster hier – war zum Glück nicht so schlimm, auch wenn ab und zu das Thermometer gen -20°C ging. Aber egal wie das Wetter draußen ist, die Gartensaison beginnt im Februar mit der Anzucht verschiedener Pflanzen auf dem Fensterbrett. Eine Zeit, in der man Besucher nicht gern in die „gute Stube“ lässt. :)

Im April beginnt dann, je nach Wetterlage, die Pflanzzeit. Auf dem Grundstück stehen uns ca. 500m² zur Verfügung, ein weiterer Acker für Kartoffeln, Rüben, Zucchini und Kürbis wurde extra gepachtet. Hier nun ein bildlicher Streifzug durch unsere erste Gartensaison, die noch nicht ganz beendet ist!   » weiterlesen

Pink Floyd’s „Shine On Your Crazy Diamond“ mal anders

13.09.2011

Ja, Pink Floyd ist auch im Osten bekannt. Aber was man hier aus „Shine on Your Crazy Diamond“ gemacht hat …

Auch der Text wurde „leicht“ geändert. Hier ein kleiner Auszug:   » weiterlesen

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